Der Feind auf deinem Teller - wie erkennt man eine Lebensmittelunverträglichkeit?

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Kira Zabe

18. August 2024
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Wenn Essen nicht mehr eine Quelle der Freude, sondern eine Quelle des Unbehagens ist, könnte eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln der Auslöser sein. In diesem Artikel listen wir die häufigsten Unverträglichkeiten auf.

Es betrifft viele Menschen, aber die Betroffenen tappen oft im Dunkeln und sind ratlos oder bemerken nicht einmal, dass sie eine Lebensmittelunverträglichkeit haben. Matthias und ich sind in unserem Team betroffen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, auf was der Körper reagieren kann und wie Sie Ihre Symptome deuten können.

Wir essen mehrmals am Tag. Idealerweise in Abständen von 4 bis 6 Stunden und 2 bis 3 Mahlzeiten pro Tag. In diesem Rhythmus hat unser Körper genügend Zeit für Nahrungsaufnahme, Nahrungsverwertung und Verdauung. In der Realität ist das jedoch meistens nicht der Fall. Verführt durch die Industrie, essen wir Snacks wie Nervennahrung und Stimmungsaufheller. Diese haben wenig damit zu tun, uns „satt zu machen“, wofür Nahrung eigentlich gedacht ist.

Wie weiß ich, welche Lebensmittel mir Unbehagen bereiten?

Diese berechtigte Frage ist die schwierigste zu beantworten. Wenn Sie über Ihre Nahrungsaufnahme mit einem Ernährungstagebuch nachdenken, wird Ihnen schnell klar, dass es nicht so einfach ist. Das liegt daran, dass wir oft keine Lebensmittel einzeln essen, sondern sie miteinander kombinieren, was es nahezu unmöglich macht herauszufinden, welches für ein mögliches Unwohlsein verantwortlich ist. Es gibt auch den Unterschied zwischen einer sofortigen Reaktion und einer verzögerten Reaktion, die bis zu drei Tage nach dem Essen auftreten kann. Wie Sie sehen, macht dies das Ganze noch schwieriger.

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Laktoseintoleranz

Im Falle einer Laktoseintoleranz fehlt den Betroffenen das Enzym Laktase, um Laktose im Körper abzubauen. Die häufigsten Symptome können Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Übelkeit, Darmwinde und/oder ein Völlegefühl sein. Unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung oder Herzrasen werden sehr selten mit Lebensmittelunverträglichkeit in Verbindung gebracht.

Milchproteinallergie

Bei dieser Unverträglichkeit reagiert der Körper mit einer Immunantwort auf die Proteine in der Milch. Diese finden sich nicht nur in Kuhmilch, sondern auch in der Milch anderer Säugetiere wie Ziegen, Schafe oder Pferde. Der Körper bekämpft das fremde Protein mit IgE-Antikörpern und setzt Histamin frei. Dadurch erhöht sich das vorhandene Histamin im Körper. Wenn Sie viele histaminhaltige Lebensmittel essen, liegt es nahe, dass Sie auch gegenüber Histamin empfindlich sind. Eine Milcheiweißallergie tritt in der Regel bei Babys oder kleinen Kindern auf. Laktoseintoleranz ist bei Erwachsenen häufiger. Allerdings können auch Erwachsene eine Milcheiweißallergie entwickeln. Wenn Sie kein normales Ergebnis beim Laktosetest haben, aber Symptome beim Verzehr von tierischen Milchprodukten auftreten, sollte eine Milcheiweißunverträglichkeit in Betracht gezogen werden.

Fruktoseintoleranz

Fructoseintoleranz ist vielen Menschen immer noch nicht gut bekannt, obwohl einer von drei Erwachsenen in Deutschland wissentlich oder unwissentlich davon betroffen ist. Der Grund dafür ist, dass viele verarbeitete Lebensmittel eine große Menge künstlich hergestellter Fructose enthalten. Zusätzlich ist unsere Ernährung heutzutage viel kohlenhydratreicher als früher. Kohlenhydrate werden vom Körper in Zucker umgewandelt. Diesen Überschuss an Fructose können wir nicht verstoffwechseln und unser Körper reagiert darauf. Selten kann ein Zusammenhang zu den Symptomen hergestellt werden. Neben den gleichen Symptomen wie bei Laktoseintoleranz kann diese Unverträglichkeit verantwortlich sein für ein schwaches Immunsystem, gerötete Haut, Gelenkschmerzen, niedrige Eisenwerte oder sogar Heißhunger auf Süßes.

Sorbitintoleranz

Ähnlich wie bei Fruktoseintoleranz ist Sorbitolintoleranz eine Reaktion auf Zucker. Allerdings handelt es sich in diesem Fall speziell um den Zuckeralkohol. Unter den Lebensmittelzusatzstoffen ist Sorbitol als E240 bekannt. Dies wird oft verwendet, um Diabetikerlebensmittel zu süßen. Die Industrie verwendet es jedoch auch gerne als Feuchthaltemittel oder zur Konservierung von Lebensmitteln. Normalerweise wird es im Dünndarm metabolisiert. Ist der Stoffwechsel jedoch gestört, findet der Prozess nur im Dickdarm statt. Bakterielle Gärung führt zu erhöhter Gasbildung, die als Blähungen wahrgenommen wird. Wie bei allen anderen Unverträglichkeiten umfassen die Symptome Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und/oder ein Völlegefühl.

Saccharose-Intoleranz

Diese Intoleranz ist auch eine Zuckerunverträglichkeit. Es handelt sich um eine spezifische Reaktion auf Haushaltszucker oder Malzzucker. Die häufigsten Symptome, die erkannt werden können, ähneln denen einer Fructose- und Sorbitintoleranz.

Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)Zöliakie ist eine genetische Unverträglichkeit gegenüber Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Zwischen 30-35% der Deutschen haben ein genetisch erhöhtes Risiko. Allerdings entwickeln nur 2% die voll ausgeprägte Form dieser Unverträglichkeit. Sie tritt am häufigsten im Alter zwischen 1 und 8 oder 30 und 50 Jahren auf. Frauen sind häufiger betroffen. In diesem Fall kommt es zu einer Reaktion auf das Gluten in Getreide. Diese Reaktion verursacht eine Entzündung der Darmschleimhaut, wodurch die Darmzotten zurückgehen. Infolgedessen können Nährstoffe nicht mehr richtig in den Körper transportiert werden und mit der Zeit entwickelt sich ein Nährstoffdefizit und Mangelerscheinungen treten auf. Die Hauptsymptome sind hier Durchfall, Blähungen und ein gespannter Bauch. Betroffene klagen auch über Gewichtsverlust, Blässe, Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit. Kinder können sogar Wachstumsprobleme erfahren.

Histaminintoleranz

Die Symptome können sich auf folgende Weise zeigen:

Haut (Nesselsucht, Juckreiz)

Gehirn (Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen)

Kardiovaskuläres System

Gastrointestinaltrakt

Menstruationsschmerzen

Atmungssystem (laufende/verstopfte Nase, Asthmaanfall)

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Alkoholunverträglichkeit

Alkoholunverträglichkeit oder Ethanolunverträglichkeit bezieht sich auf Menschen, die an einer Störung des Alkoholabbaus leiden. Diese Personen fehlt das Enzym, um Alkohol im Körper abzubauen. Das Dumme an dieser Unverträglichkeit ist, dass der Körper sehr stark auf Alkohol reagiert und ihn nur sehr langsam abbauen kann. Beide Faktoren führen zur Anhäufung des giftigen Acetaldehyds. Dies ist besser bekannt als Acetaldehydsyndrom (Flush-Syndrom). Die Symptome sind hier ein rotes Gesicht, erhöhte Herzfrequenz, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schläfrigkeit und Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die Abbaustörung kann leicht mittels eines Blutbildes festgestellt werden.

Nussallergie

Haselnüsse und Walnüsse sind die häufigsten Nussallergien. An zweiter Stelle stehen Erdnüsse. Je nach Empfindlichkeit können leichte Symptome wie Kribbeln, Jucken oder Brennen auf der Zunge, den Lippen oder im Hals auftreten. Episoden von Neurodermitis und verengten Bronchien sind ebenfalls häufig. Schwerere Reaktionen können auf der Haut in Form eines Ausschlags, Atemnot, Magen-Darm-Problemen oder Herz-Kreislauf-Problemen sowie anderen Symptomen sichtbar werden. Über diese können Sie auf dieser Seite lesen.

Wie Sie bemerkt haben, sind die Symptome der einzelnen Unverträglichkeiten oft gleich oder sehr ähnlich. Wir essen den ganzen Tag über verschiedene Lebensmittel. Oft in Kombination, was es sehr schwierig macht, sie zu erkennen. Mit unserer App können Sie ganz einfach Ihr Ernährungstagebuch führen. Laden Sie die App jetzt herunter, wenn Sie sie noch nicht verwenden!

Möchten Sie über die App eine Warnung erhalten, welche Lebensmittel Allergene enthalten, auf die Sie reagieren? Senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail!

Was haben Sie aus diesem Artikel gelernt oder haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Fühlen Sie sich frei, uns Ihre Geschichte an info@speisekammer.app zu senden.

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Neue Gesetze zur Lebensmittelverschwendung in Spanien

Spanien hat kürzlich ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Dieses Gesetz verpflichtet alle Akteure der Lebensmittelkette, von Produzenten bis zu Einzelhändlern, spezifische Pläne zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten zu implementieren.

Wichtige Bestimmungen des Gesetzes:

Verpflichtung zur Spende überschüssiger Lebensmittel: Supermärkte mit einer Fläche von mehr als 1.300 Quadratmetern sind nun verpflichtet, Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen einzugehen, um überschüssige, noch verzehrfähige Lebensmittel zu spenden. Diese Spenden sind von der Mehrwertsteuer befreit. ​

Angebot von Verpackungen für übrig gebliebene Speisen: Restaurants und Bars müssen ihren Gästen kostenlose, wiederverwendbare oder recycelbare Verpackungen anbieten, damit sie nicht verzehrte Speisen mitnehmen können. Ziel ist es, das Bewusstsein der Verbraucher für Lebensmittelverschwendung zu schärfen und sie zu ermutigen, Reste mitzunehmen.

Förderung des Verkaufs von Produkten mit nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum: Einzelhändler sollen Produkte, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern oder ästhetische Mängel aufweisen, zu reduzierten Preisen anbieten, um deren Verkauf zu fördern und Abfälle zu reduzieren. ​

Prioritätenhierarchie für den Umgang mit überschüssigen Lebensmitteln: Das Gesetz legt eine Reihenfolge fest, wie mit überschüssigen Lebensmitteln umzugehen ist. Vorrang hat die menschliche Nutzung durch Spenden. Ist dies nicht möglich, sollen die Lebensmittel für die Herstellung von verarbeiteten Produkten verwendet werden. Als letzte Optionen gelten die Nutzung als Tierfutter oder zur Energiegewinnung. ​

Sanktionen bei Verstößen:

Unternehmen, die gegen die Bestimmungen des Gesetzes verstoßen, müssen mit Geldstrafen zwischen 2.000 und 500.000 Euro rechnen. ​

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Kritik und Ausblick:

Während das Gesetz als wichtiger Schritt im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung in Europa gilt, gibt es auch Kritik. Einige Stimmen bemängeln, dass der strenge Sanktionsrahmen Unternehmen unverhältnismäßig belasten könnte und dass das Gesetz nicht ausreichend auf die Rolle der Verbraucher eingeht, die für einen erheblichen Teil der Lebensmittelverschwendung verantwortlich sind. ​

Dennoch wird das Gesetz als bedeutender Fortschritt angesehen, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren und ein nachhaltigeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu fördern.

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Spaniens neues Gesetz zeigt: Nachhaltigkeit beginnt in der Vorratskammer! Mit der Speisekammer App behältst du den Überblick über deine Lebensmittel, planst Mahlzeiten effizient und vermeidest unnötige Abfälle.

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Quellen:

https://elpais.com/clima-y-medio-ambiente/2025-03-20/aprobada-la-ley-contra-el-desperdicio-alimentario-los-bares-daran-envases-para-las-sobras-y-los-super-venderan-productos-feos.html

https://www.huffingtonpost.es/sociedad/el-congreso-aprueba-ley-desperdicio-alimentario-como-afecta-bares-supermercados.html

2 Min. gelesen
Nachhaltig grillen – so wird dein BBQ umweltfreundlich & lecker

Nachhaltig grillen – so wird dein BBQ umweltfreundlich & lecker

Die Sonne scheint, die Abende werden länger – es ist endlich wieder Grillzeit! Doch auch beim BBQ lässt sich eine Menge CO₂ sparen, Müll vermeiden und dabei sogar richtig kreativ sein. In diesem Blog zeigen wir dir, wie nachhaltiges Grillen funktioniert – ohne Verzicht, aber mit viel Geschmack und Verantwortung. 🌱🔥

1. Regional & saisonal einkaufen

Die Basis für nachhaltiges Grillen beginnt beim Einkauf. Anstatt auf weit gereiste Grillklassiker zu setzen, lohnt sich der Blick in die Region:

  • Gemüse der Saison wie Zucchini, Paprika, Mais oder Pilze sind ideal zum Grillen.
  • Obst wie Pfirsiche oder Ananas bringen eine süße Note auf den Rost.
  • Regionaler Käse oder Tofu aus europäischem Bio-Soja sind tolle Alternativen zu importierten oder fleischlastigen Produkten.

💡Tipp: Nutze die Smantry App, um zu sehen, welche Zutaten du noch im Haus hast und was du daraus zaubern kannst.

2. Weniger (aber besseres) Fleisch

Fleisch hat eine hohe Klimabilanz – aber du musst nicht komplett darauf verzichten. Achte auf:

  • Bio-Qualität
  • Artgerechte Haltung
  • Regionalität

Alternativen wie marinierter Blumenkohl, Halloumi-Spieße oder selbstgemachte Linsen-Burger sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch richtig lecker.

3. Grill ohne Alufolie

Alufolie belastet die Umwelt – und kann bei Hitze sogar gesundheitsschädlich werden. Verwende stattdessen:

  • Grillschalen aus Edelstahl
  • Grillkörbe
  • Bananenblätter oder Maisblätter als natürliche Verpackung
  • Wiederverwendbare Spieße aus Edelstahl oder Holz

4. Upcycling-Rezepte: Reste clever verwerten

Nach dem Grillen bleibt oft etwas übrig. Hier ein paar Ideen:

  • Gegrilltes Gemüse lässt sich am nächsten Tag zu einem Salat oder Wrap verarbeiten.
  • Brotreste werden zu knusprigen Croutons.
  • Obstreste sind perfekt für einen fruchtigen Eistee oder Sorbet.

Die Smantry App hilft dir, auch nach dem BBQ den Überblick zu behalten – und keine Lebensmittel zu verschwenden.

5. Bewusstes Grillen: Atmosphäre statt Massenproduktion

Nachhaltig grillen bedeutet auch: Weniger ist mehr.

  • Lade bewusst ein, statt XXL-Portionen vorzubereiten
  • Plane mit der App deinen Einkauf gezielt und ohne Überfluss
  • Vermeide Einwegprodukte wie Plastikbesteck oder Pappteller – mit schönen Tellern macht das BBQ eh mehr Spaß!

Fazit: Nachhaltiges Grillen ist einfach – mit der richtigen Planung

Mit ein bisschen Vorbereitung und Kreativität wird dein Grillabend nicht nur lecker, sondern auch gut für die Umwelt. Und das Beste: Du brauchst dafür keine Kompromisse machen. Die Smantry App unterstützt dich dabei, alles zu nutzen, was du schon hast – für weniger Verschwendung und mehr Genuss.

🔥 Jetzt App öffnen, Vorräte checken und nachhaltig grillen!

Viel Spaß beim Grillen –
dein Team von Smantry 🍢🌽♻️

2 Min. gelesen
Photo by micheile henderson / Unsplash

Eis aus Resten? So einfach geht selbstgemachtes Zero-Waste-Eis! 🍦♻️

Noch besser: Du kannst dein Eis ganz einfach selbst machen – aus Zutaten, die sonst vielleicht in der Tonne landen würden. Reife Bananen, Joghurt-Reste oder das letzte bisschen Mandelmilch – das alles eignet sich perfekt, um im Handumdrehen ein leckeres und nachhaltiges Eis zu zaubern.

Warum selbstgemachtes Eis?

Du weißt, was drin ist. Keine Zusatzstoffe, keine künstlichen Aromen.

Du rettest Lebensmittel. Viele Reste eignen sich perfekt zum Einfrieren.

Du sparst Geld. Eis kaufen war gestern – dein Tiefkühlfach ist jetzt die Eisdiele.

3 einfache Resterezept-Ideen für Eis:

🍌 1. Bananen-Erdnuss-Eis

Zutaten:

  • 2 sehr reife Bananen
  • 2 EL Erdnussbutter (oder andere Nussreste)
  • 1 Schuss Pflanzenmilch

Zubereitung:
Bananen in Scheiben schneiden, einfrieren. Dann mit den restlichen Zutaten pürieren – fertig ist die cremige Nicecream!

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🍓 2. Joghurt-Beeren-Eis

Zutaten:

  • 1 Becher Naturjoghurt
  • Übrig gebliebene TK-Beeren oder frische Beeren, die weich geworden sind
  • 1 TL Honig oder Sirup

Zubereitung:
Alles mixen und entweder direkt essen oder in Eisformen einfrieren.

☕ 3. Kaffee-Schoko-Slush

Zutaten:

  • Restkaffee vom Morgen
  • 1 TL Kakaopulver
  • Ein Stück überreife Banane oder etwas Agavendicksaft
  • Eiswürfel

Zubereitung:
Alle Zutaten im Mixer crushen – ein koffeinhaltiger Sommertraum!

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Noch mehr Reste? Kein Problem!

Mit Smantry siehst du auf einen Blick, welche Zutaten du noch zu Hause hast – perfekt, um dein eigenes Eis zu erfinden. So werden aus deinen Resten kleine Sommer-Highlights.

Fazit:

Resteverwertung war noch nie so lecker! 🍨
Also: Gefrierschrank auf, Reste scannen und losmixen!

👉 Jetzt App nutzen und nichts mehr verschwenden
♻️ Aus Liebe zu deinen Vorräten – und zum Eis.

13. Mai 2025
1 Min. gelesen
Lebensmittelverschwendung im internationalen Vergleich

Lebensmittelverschwendung im internationalen Vergleich – Wer macht was?

🇫🇷 Frankreich – Gesetzlich gegen Verschwendung

Frankreich gilt als Vorreiter im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Seit 2016 ist es Supermärkten verboten, genießbare Lebensmittel wegzuwerfen. Stattdessen müssen diese gespendet oder weiterverwertet werden. Schulen und Universitäten setzen verstärkt auf Bildungsprogramme zur nachhaltigen Ernährung. Ergebnis: Frankreich zählt heute zu den Ländern mit dem geringsten Anteil verschwendeter Lebensmittel in Europa.

🇰🇷 Südkorea – Smarte Müllgebühren

In Südkorea bezahlen Haushalte für ihren Biomüll nach Gewicht – durch RFID-Chips in Mülltonnen oder spezielle Müllsäcke mit Barcode. Diese finanzielle Motivation hat dazu geführt, dass Südkorea inzwischen 95 % seiner organischen Abfälle recycelt. Kombiniert wird das System mit massiver Aufklärungsarbeit und der Förderung von Biogas- und Kompostanlagen.

🇩🇰 Dänemark – Die Bewegung kommt von unten

Dänemark setzt auf die Kraft der Community. Initiativen wie "Stop Spild Af Mad" (Stoppt Lebensmittelverschwendung) haben gesellschaftliche Debatten angestoßen. Außerdem finden sich in Supermärkten wie Wefood ausschließlich Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum – und das zu kleinen Preisen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist hoch, und auch Schulen integrieren das Thema aktiv.

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🇯🇵 Japan – Tradition trifft Technologie

In Japan ist Lebensmittelverschwendung auch kulturell stark mit Scham belegt – das hilft. Zusätzlich setzt man auf Innovation: Unternehmen nutzen KI zur besseren Lagerplanung oder Apps, die anzeigen, wann Lebensmittel im Haushalt verbraucht werden sollten. Auch Bento-Läden nutzen Daten, um ihr Angebot exakt auf die Tagesnachfrage abzustimmen.

🇩🇪 Deutschland – Zwischen Bewegung und Potenzial

Deutschland macht Fortschritte: Initiativen wie Too Good To Go, Foodsharing oder Apps wie die Speisekammer App / Smantry helfen dabei, Verschwendung im Alltag zu reduzieren. Gesetzlich ist man aber noch nicht so weit wie Frankreich – obwohl der Druck steigt. 40 % der verschwendeten Lebensmittel entstehen hierzulande in Privathaushalten – das zeigt, wie wichtig individuelle Lösungen sind.

🌍 Was wir daraus lernen können

Ob durch smarte Technologie, gesetzliche Vorgaben oder soziale Bewegungen: Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung braucht viele Perspektiven – und alle sind wichtig. Die gute Nachricht: Jeder einzelne Schritt zählt.

Mit der Speisekammer App / Smantry kannst du direkt bei dir zu Hause beginnen – mit smarter Vorratshaltung, Erinnerungen an ablaufende Lebensmittel und cleverer Einkaufsplanung.

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9. Mai 2025
2 Min. gelesen